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Da immer mehr neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) verfügbar sind, möchten wir euch einen kurzen Überblick darüber geben, wie sich diese auf die Google-Suche auswirken. Wir haben festgestellt, dass es viele Fragen und Unklarheiten zum Einsatz neuer Top-Level-Domains (TLDs) wie .guru, .how oder der markenspezifischen gTLDs .MARKE gibt:

Frage: Wie wirken sich die neuen gTLDs auf die Suche aus? Wird Google seine Suchalgorithmen ändern, um diesen TLDs einen Vorzug zu geben? Welche Rolle spielen die TLDs letztendlich in der Suche?
Antwort: Unsere Systeme machen in der Regel keinen Unterschied zwischen neuen gTLDs und den bereits vorhandenen wie .com und .org. Keywords in einer TLD stellen keinen Vor- oder Nachteil in der Suche dar.


F: Wie werden internationalisierte Domainnamen in TLDs wie .みんな gehandhabt? Kann der Googlebot diese TLDs crawlen und indexieren, damit sie in der Suche gefunden werden können?
A: Ja. Es gibt keinen Unterschied in der Verwendung dieser und anderer TLDs. Ihr könnt dies ganz einfach über eine Suchanfrage wie [site:みんな] überprüfen. Google gibt der Punycode-Version eines Hostnamens den gleichen Stellenwert wie der nicht kodierten Version. Ihr braucht also keine Weiterleitungen oder separate kanonische URLs zu verwenden. Was ihr für den restlichen Teil der URL beachten solltet: Verwendet UTF-8 für den Pfad und die Abfragezeichenfolge der URL, wenn diese andere als ASCII-Zeichen enthält.


F: Hat eine markenspezifische TLD (.MARKE) einen höheren oder niedrigeren Stellenwert als .com?
A: Nein. Wir machen keinen Unterschied zwischen diesen TLDs und anderen gTLDs. Für beide müsst ihr die geografische Ausrichtung einstellen und konfigurieren. Marken-TLDs werden beim Crawlen, Indexieren oder Ranking von URLs nicht bevorzugt behandelt.


F: Wie werden die neuen TLDs für Regionen oder Städte wie .london oder .bayern gehandhabt?
A: Auch wenn diese TLDs regionsspezifisch zu sein scheinen, werden sie dennoch als gTLDs eingestuft. Dies entspricht auch unserem Ansatz für regionale TLDs wie .eu und .asia. Möglicherweise kann es hier zu einem späteren Zeitpunkt Ausnahmen geben. Dies hängt davon ab, wie die TLDs schlussendlich in der Praxis eingesetzt werden. Weitere Informationen zu internationalen und mehrsprachigen Websites und zum Festlegen einer geografischen Ausrichtung in der Search Console findet ihr in unserer Hilfe.


F: Wie werden ccTLDs (Ländercode-Top-Level-Domains) eingesetzt? Gibt Google ccTLDs wie .uk, .ae als lokalen Domains Vorrang, wenn ein Nutzer in einem dieser Länder sucht?
A: Standardmäßig werden die meisten ccTLDs (mit einigen Ausnahmen) eingesetzt, um eine geografische Ausrichtung der Website zu erzielen. ccTLDs sind ein Hinweis darauf, dass die Website im jeweiligen Land wahrscheinlich relevanter ist. Weitere Informationen zu internationalen und mehrsprachigen Websites


F: Kann ich von Google Unterstützung hinsichtlich der SEO-Anpassung bei der Verschiebung meiner Domain von .com zu einer neuen TLD erwarten? Wie verschiebe ich meine Website, ohne das Ranking in der Suche oder meinen Verlauf zu verlieren?
A: In unserer Hilfe findet ihr umfassende Informationen zum Website-Umzug. Diese Umzüge werden von uns wie alle anderen Website-Umzüge eingestuft. Es kann einige Zeit dauern, bis Domainänderungen für die Suche verarbeitet werden. Zudem erwarten Nutzer, dass E-Mail-Adressen langfristig gültig sind, daher solltet ihr eine Domain auswählen, die auch auf lange Sicht euren Anforderungen entspricht.

Wir hoffen, eure Fragen mit diesen Informationen zur Handhabung der neuen Top-Level-Domains beantwortet zu haben. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie gerne hier posten oder in unserem Forum für Webmaster stellen.

Post von John Mueller, Webmaster Trends Analyst
(Veröffentlicht von Sven Naumann, Search Quality Team)

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Wenn euer Unternehmen in mehreren Ländern tätig oder auf verschiedene Sprachen ausgerichtet ist, empfehlen wir, für die auf einzelne Länder oder Sprachen ausgerichteten URLs separate Websites oder Abschnitte mit spezifischen Inhalten einzurichten. Ihr könnt zum Beispiel eine Seite für die USA und Englisch sprechende Besucher und eine andere Seite für Frankreich und Französisch sprechende Nutzer anbieten. Ihr findet bei uns Informationen zum Umgang mit internationalen und mehrsprachigen Websites, auf der Startseite sind jedoch ganz besondere Aspekte zu beachten. Dieser Blogpost enthält Tipps zur Erstellung der richtigen Startseite auf eurer Website, sodass ihr je nach Sprache und Standort der Nutzer die passenden Inhalte schalten könnt.
Es gibt drei Möglichkeiten zur Konfiguration der Start- oder Zielseite, die den Nutzern beim Aufrufen der Seite angezeigt wird:
  • Alle Nutzer sehen die gleichen Inhalte.
  • Die Nutzer können selbst wählen.
  • Inhalte werden abhängig vom Standort und von der Sprache der Nutzer geschaltet.
Sehen wir uns die einzelnen Möglichkeiten genauer an.

Die gleichen Inhalte für alle Nutzer weltweit schalten

In diesem Szenario schaltet ihr auf eurer Startseite bzw. unter eurer generischen URL, beispielsweise http://www.ihremusterdomain.de, spezifische Inhalte für ein bestimmtes Land und eine bestimmte Sprache. Diese Inhalte sind für jeden verfügbar, der diese URL in seinem Browser direkt aufruft oder nach dieser spezifischen URL sucht. Wie bereits erwähnt, sollten alle verschiedenen Landes- und Sprachversionen auch über eine eigene eindeutige URL zugänglich sein.

Hinweis: Ihr könnt auf eurer Seite ein Banner einblenden, um Nutzern an anderen Standorten oder mit anderen Spracheinstellungen eine passendere Version vorzuschlagen.

Nutzer die gewünschte lokale Version und Sprache selbst wählen lassen 

Bei dieser Konfiguration schaltet ihr auf eurer Startseite bzw. unter eurer generischen URL eine Seite zur Länderauswahl. So können die Nutzer selbst entscheiden, welche Inhalte sie abhängig von Land und Sprache sehen möchten. Alle Nutzer, die diese URL eingeben, rufen dieselbe Seite auf. Wenn ihr dieses Szenario auf eurer internationalen Website implementiert, vergesst nicht, für die Länderauswahlseite die Anmerkung x-default rel-alternate-hreflang zu verwenden, die speziell auf diese Art von Seiten ausgerichtet ist. Anhand des Werts "x-default" können wir Seiten erkennen, die nicht für eine bestimmte Sprache oder Region spezifisch sind.

Nutzer automatisch weiterleiten oder dynamisch die passenden HTML-Inhalte abhängig von den Standort- und Spracheinstellungen der Nutzer schalten

Im dritten Szenario werden automatisch die passenden HTML-Inhalte für eure Nutzer je nach deren Standort- und Spracheinstellungen geschaltet. Dies geschieht entweder über eine serverseitige 302-Weiterleitung oder durch die dynamische Schaltung der richtigen HTML-Inhalte. Vergesst nicht, die Anmerkung "x-default rel-alternate-hreflang" auf der Startseite bzw. generischen Seite einzufügen, auch wenn es sich bei der generischen Seite um eine Weiterleitungsseite handelt, die nicht von Nutzern direkt aufgerufen werden kann. Hinweis: Nutzer, für die keine passende Version verfügbar ist, sollten am besten weitergeleitet werden. Wenn beispielsweise Französisch sprechende Nutzer eine Website aufrufen, für die es nur eine englische, spanische und chinesische Version gibt, könnt ihr für diese Nutzer die Inhalte schalten, die euch am geeignetsten erscheinen. Für welche Konfiguration ihr euch auch entscheidet – achtet darauf, dass alle Seiten, einschließlich der Seiten zur Auswahl des Landes und der Sprache, folgende Kriterien erfüllen:
  • Sie müssen die Anmerkung "rel-alternate-hreflang" enthalten.
  • Sie müssen für das Crawling und die Indexierung durch den Googlebot zugänglich sein. Blockiert also das Crawling und die Indexierung eurer lokalisierten Seiten nicht.
  • Sie müssen Nutzern ermöglichen, die lokale Version oder Sprache zu wechseln. Dies kann beispielsweise über ein Drop-down-Menü geschehen.
Erinnerung: Wie bereits erwähnt, müssen für die einzelnen Landes- und Sprachversionen separate URLs vorliegen.

Hinweise zur Anmerkung "rel-alternate-hreflang"

Unabhängig davon, für welche Vorgehensweise ihr euch entscheidet – eure Seiten sollten Anmerkungen enthalten. Dies hilft Suchmaschinen, die richtigen Ergebnisse für eureNutzer anzuzeigen.
Bei Länderauswahlseiten und bei der Weiterleitung oder dynamischen Schaltung von Startseiten sollte die Anmerkung x-default hreflang verwendet werden, die speziell für Startseiten mit automatischer Weiterleitung und Länderauswahlseiten konzipiert wurde.
Hier noch ein paar allgemeine Tipps zur Anmerkung "rel-alternate-hreflang":
  • Eure Anmerkungen  müssen  von den anderen Seiten bestätigt werden. Wenn Seite A auf Seite B verweist, muss Seite B zurück auf Seite A verweisen. Andernfalls werden eure Anmerkungen möglicherweise nicht richtig interpretiert.
  • Eure Anmerkungen sollten auf sich selbst verweisen. Seite A sollte mit der Anmerkung "rel-alternate-hreflang" versehen sein, die auf sich selbst verweist.
  • Ihr könnt die Anmerkung "rel-alternate-hreflang" im HTTP-Header, im Kopfteil der HTML-Datei oder in einer Sitemap-Datei angeben. Beschränkt euch auf eine einheitliche Vorgehensweise zur Implementierung der Anmerkungen, um widersprüchliche Signale und Fehler zu vermeiden.
  • Der Wert des Attributs "hreflang" muss für die Sprache im Format ISO 639-1 und für die Region im Format ISO 3166-1 Alpha 2 vorliegen. Die Festlegung nur der Region wird nicht unterstützt. Wenn ihr eure Website nur für ein Land konfigurieren möchtet, nutzt die geografische Ausrichtung in den Webmaster-Tools.

Wenn ihr euch an diese Empfehlungen haltet, können wir eure lokalisierten Inhalte besser verstehen und den Nutzern so relevantere Suchergebnisse anzeigen. Fragen oder Feedback könnt ihr wie immer gerne im Forum für Webmaster posten.
Post von Zineb Ait Bahajji und Gary Illyes, Webmaster Trends Analysts
(Veröffentlicht von Johannes Mehlem, Search Quality Team)

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Hinweis der Redaktion: Nachdem wir in früheren Blogs verschiedene Möglichkeiten zur Internationalisierung der Google Websuche vorgestellt haben, hier nun ein Beitrag vom Google Web Studio-Team mit Tipps für Webentwickler.

Viele Websites stehen in mehr als einer Sprache zur Verfügung und die Anzahl mehrsprachiger Websites steigt kontinuierlich. Eine Website in mehreren Sprachen anzubieten, umfasst jedoch weit mehr als die reine Übersetzung oder Lokalisierung (L10N). Bei der Internationalisierung (I18N) von Websites müssen verschiedene Dinge beachtet werden. Daher möchten wir euch heute ein paar Tipps für internationale Websites geben.



1. Seiten im Markup und nicht im Stylesheet für die Internationalisierung vorbereiten


Die Sprache und die Direktionalität, also die Schreibrichtung, stehen in engem Zusammenhang mit dem Inhalt des Dokuments. Ihr solltet daher Angaben zur Internationalisierung immer im Markup und nicht im Stylesheet vornehmen. Verwendet @lang und @dir zumindest im HTML-Element:
<html lang="ar" dir="rtl">


Vermeidet eigene Lösungen wie spezielle Klassen oder IDs.

Wenn es um die I18N in Stylesheets geht, könnt ihr euch nicht immer auf CSS verlassen: In den CSS-Spezifikationen wird festgelegt, dass übereinstimmende User-Agents Propertys wie direction oder unicode-bidi ignorieren könnenBei XML sieht die Sache wieder anders aus. In XML steht kein spezifisches Markup für die Internationalisierung zur Verfügung. Hier ist es also ratsam, CSS einzusetzen.


2. Ein Stylesheet für alle Sprachen


Erstellt ein einziges Stylesheet für die Schreibrichtungen LTR (links nach rechts) und RTL (rechts nach links) und alle Sprachen. Damit sind eure Regeln zur Internationalisierung leicht verständlich und bequem zu verwalten.


Fügt also kein alternatives Stylesheet wie das Folgende ein:

<link href="default.rtl.css" rel="stylesheet">

Verwendet stattdessen das bereits vorhandene Stylesheet:

<link href="default.css" rel="stylesheet">

Bei diesem Ansatz müssen bestehende CSS-Regeln mit ihren internationalen Entsprechungen ergänzt werden:


3. Attributselektor [dir='rtl'] verwenden

Da ihr das vorhandene Stylesheet verwenden solltet (Tipp Nr. 2), müsst ihr Elemente, die für eine andere Schreibrichtung angepasst werden müssen, auf andere Weise auswählen. Inhalte, die von rechts nach links geschrieben werden, benötigen ein spezifisches Markup (Tipp Nr. 1). Die Auszeichnung dafür ist relativ unkompliziert: Für die meisten modernen Browser könnt ihr einfach [dir='rtl'] hinzufügen.
Beispiel:
aside {
float: right;
margin: 0 0 1em 1em;
}

[dir='rtl'] aside {
float: left;
margin: 0 1em 1em 0; 
}


4. Pseudoklasse :lang() verwenden

Um Dokumente auf bestimmte Sprachen auszurichten, setzt die Pseudoklasse :lang() ein. Beachtet bitte, dass wir hier über Dokumente und nicht über Text-Snippets sprechen. Die Ausrichtung auf Snippets einer bestimmten Sprache ist ein etwas komplexerer Vorgang.
Wenn ihr zum Beispiel feststellt, dass die Fettformatierung für eure chinesischen Dokumente nicht gut funktioniert (was tatsächlich auch der Fall ist), verwendet folgendes Markup:

:lang(zh) strong,
:lang(zh) b {
font-weight: normal;
color: #900;
}

5. Werte für LTR- und RTL-Dokumente spiegeln

Wenn ihr sowohl mit LTR- als auch mit RTL-Inhalten arbeitet, ist es wichtig, alle Werte zu spiegeln, die von der geänderten Schreibrichtung betroffen sind. Hier müssen Propertys für Rahmen, Außen- und Innenabstände sowie Propertys zur Positionierung, float oder text-align, beachtet werden.
Das Markup text-align: left in LTR-Dokumenten muss also zum Beispiel für RTL-Dokumente in text-align: right geändert werden.
Es gibt Tools, die euch den Wechsel der Schreibrichtung erleichtern. Eines dieser Tools ist CSSJanus, das jedoch zur Verwendung mit separaten Stylesheets und nicht zur Verwendung mit einem einzigen Stylesheet entwickelt wurde.


6. Auf Details achten

Behaltet die folgenden Punkte im Hinterkopf:
  1. Bilder für Links-nach-rechts-Dokumente, wie Pfeile oder Hintergründe, Lichtquellen in Werten für box-shadow und text-shadow sowie JavaScript-Positionierung und -Animationen: Diese Elemente müssen eventuell ausgetauscht und für die andere Schreibrichtung angepasst werden.
  2. Schriftgrößen und Schriftarten, vor allem für nicht lateinische Alphabete: Je nach Schrift und Schriftart kann die Standardschriftgröße zu klein sein. Optimiert die Größe und wenn nötig auch die Schriftart.
  3. Spezifizität in CSS: Wenn ihr [dir='rtl'] (oder [dir='ltr']) verwendet (Tipp Nr. 2), setzt ihr damit einen Selektor höherer Spezifizität ein. Dies kann zu Problemen führen. Achtet auf diese Elemente und passt sie entsprechend an.

Falls ihr Fragen oder Feedback habt, besucht das Webmasterforum oder postet eure Kommentare hier.

Post von  Jens O. Meiert und Tony Ruscoe, Tech Leads, Google Web Studio (Veröffentlicht von Johannes Mehlem, Search Quality Team)

Posted:
Manche Startseiten von internationalen Websites bieten verschiedene Lokalseiten an, zu denen der User meist entweder weitergeleitet wird oder per Landesauswahl gelangt. Wir stellen heute den neuen rel-alternate-hreflang-Verweis vor, mit welchem der Webmaster bevorzugte Startseiten bestimmen kann. Diese Funktion wird von Google und Yandex unterstützt.

Das folgende Beispiel verdeutlicht wie dieser Verweis in der Praxis ausieht. Angenommen eine Website example.com bietet Inhalte für Nutzer weltweit an:


http://example.com/en-gb: Für englischsprachige User in UK
http://example.com/en-us: Für englischsprachige User in USA
http://example.com/en-au: Für englischsprachige User in Australien
http://example.com/: Die Startseite zeigt dem User eines Landesauswahl an und ist als Standardseite für User weltweit definiert

In solchen Fällen kann der Webmaster für eine solche Gruppe an Seiten Verweise für mehrere Webseiten mittels rel-alternate-hreflang in Sitemaps oder per HTML-Link-Element wie folgt vornehmen:

<link rel="alternate" href="http://example.com/en-gb" hreflang="en-gb" />
<link rel="alternate" href="http://example.com/en-us" hreflang="en-us" />
<link rel="alternate" href="http://example.com/en-au" hreflang="en-au" />
<link rel="alternate" href="http://example.com/" hreflang="x-default" />

Der neue x-default hreflang Verweis signalisiert unseren Algorithmen, dass die Seite nicht auf User einer bestimmten Sprache oder eines Ortes abzielt. Gleichzeitig wird die Seite als Standardseite gesehen, sofern keine besser geeignete Webseite vorliegt. In unserem Beispiel wäre das zum Beispiel die Seite für französischsprachige User weltweit oder die Seite in den Suchergebnissen für englischsprachige Google-Sucher bei google.ca (Google Kanada).

Der gleiche x-default hreflang-Verweis funktionert auch für Websites, welche die Inhalte an den ermittelten Aufenthaltsort des Besuchers oder die 'Accept-Language' Information im Header anpassen. Mit dem x-default hreflang-Verweis würde wieder der Effekt erzielt, dass die Algorithmen verstehen dass die Seite nicht auf eine bestimmte Sprache oder bestimmten Ort ausgerichtet ist.

Bei Fragen oder Anmerkungen könnt ihr wie immer gerne im Webmasterforum posten.

Post von Pierre Far, Webmaster Trends Analyst (Übersetzung von Johannes Mehlem, Search Quality Team)

Posted:

Im Dezember 2011 haben wir Vermerke für Websites angekündigt, die Nutzer in verschiedenen Sprachen und wahlweise in mehreren Ländern ansprechen. Diese Vermerke definieren ein Cluster von gleichartigen Seiten, die auf Nutzer auf der ganzen Welt abzielen und mit den rel-alternate-hreflang Link-Elementen im HTML jeder einzelnen Seite im Cluster implementiert wurden.

Aufgrund des Feedbacks von Webmastern und anderen Überlegungen unterstützt jetzt auch Sitemaps die rel-alternate-hreflang-Auszeichnungen. Die Verwendung von Sitemaps anstelle der HTML-Link-Elemente bietet viele Vorteile wie geringere Seitengröße und vereinfachte Einrichtung bei einigen Websites.

Hier ist ein einfaches Beispiel für die Funktionsweise: Wir möchten festlegen, dass für die URL http://www.example.com/en, die für englischsprachige Nutzer gedacht ist, die entsprechende URL der Seite für deutschsprachige Nutzer http://www.example.com/de sein soll. Bisher konnte ein solcher Vermerk nur mit einem Link-Element hinzugefügt werden, und zwar entweder als HTTP-Header oder als HTML-Element in beiden URLs:

<link rel="alternate" hreflang="en" href="http://www.example.com/en" >
<link rel="alternate" hreflang="de" href="http://www.example.com/de" >

Ab heute könnt ihr dafür alternativ auch das folgende Markup in Sitemaps verwenden:

<url>
  <loc>http://www.example.com/en</loc>
  <xhtml:link 
    rel="alternate"
    hreflang="de"
    href="http://www.example.com/de" />
  <xhtml:link
    rel="alternate"
    hreflang="en"
    href="http://www.example.com/en" />
</url>
<url>
  <loc>http://www.example.com/de</loc>
  <xhtml:link
    rel="alternate"
    hreflang="de"
    href="http://www.example.com/de" />
  <xhtml:link
    rel="alternate"
    hreflang="en"
    href="http://www.example.com/en" />
</url>


Kurz gesagt funktionieren die neuen Tags in Sitemaps (hier fett gedruckt) genauso wie die HTML-Link-Tags, da beide dieselben Attribute verwenden. Alle technischen Details zur Implementierung von Vermerken in Sitemaps, z. B. wie ihr den XHTML-Namespace für den Link-Tag implementieren könnt, findet ihr in unserem neuen Hilfe-Artikel.

Eine ausführliche Erklärung findet ihr in unserem neuen Artikel im Help-Center. Falls ihr darüber hinaus Unterstützung braucht, könnt ihr euch an unser neues Hilfe-Forum zur Internationalisierung (auf Englisch) wenden.



Von Pierre Far, Webmaster Trends Analyst (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Posted:

In der heutigen Frage geht es um geografische Ausrichtung (geotargeting) von Sites, die eine länderspezifische Top-Level- Domain (TLD) wie zum Beispiel .de oder .at haben.



WEBSEOAnalytics möchte wissen: "Hi Matt. Derzeit ist eine geografische Ausrichtung in der Webmaster-Konsole nur für allgemeine TLDs verfügbar. Was rätst du Webmastern, die mit länderspezifischen Domains arbeiten und verschiedene Teile ihrer Websites für verschiedene Länder geografisch ausrichten möchten?"

Oje. Okay. Das ist echt schwierig. Stimmt's? Ihr fallt da wirklich etwas aus dem Rahmen. Denn wenn ihr eine .jp-Domain auf Finnland ausrichten wollt, handelt ihr damit gegen die Erwartungen und Konventionen im Web. Wenn möglich, könntet ihr eine allgemeine TLD nehmen und für andere Länder verwenden. Natürlich könnt ihr es auch mit einer Aufteilung in verschiedene Sub-Domains oder Unterverzeichnisse versuchen. Aber eigentlich bedeutet .jp für uns, dass die Domain relevant für Japan ist und nicht so sehr für Norwegen, Schweden oder Finnland.

Es gibt Domains bzw. TLDs,die auf verschiedene Länderausgerichtet sein können, auch wenn es keine allgemeinen Domains sind. Es gibt ungefähr 20 verschiedene TLDs, die allgemein genug sind, um sie auf verschiedene Länder auszurichten. Zum Beispiel .com, .net, .org, sogar .name und viele weitere. Für einige dieser TLDs, wie .mil, bekommt ihr möglicherweise keine Domain-Namen. Aber bei einigen lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Es gibt etwa 20 weitere Domains mit Ländercode, die immer noch so allgemein sind, dass ihr sie auf verschiedene Länder ausrichten könnt. Beispielsweise steht .me für Montenegro, glaube ich. Aber oft genug wird .me beispielsweise für Unternehmen mit Namen wie about.me verwendet. Es gibt ganz unterschiedliche Verwendungen. Beispielsweise sollte .tv eine länderspezifische Domain sein, wird tatsächlich aber von vielen Leuten rund um den Globus verwendet. Deshalb ist die Ausrichtung dieser Domains für uns in Ordnung.

Hier ist eine Liste mit etwa 40 völlig unterschiedlichen Domains, die eine geografische Ausrichtung ermöglichen. Wenn ihr eine länderspezifische Domain auf andere Länder ausrichten möchtet, könnt ihr eine Domain von dieser Liste auswählen, die erweiterbar und etwas allgemeiner ist. Somit könnt ihr Teile eurer Websites auf diese Länder ausrichten. Hier findet ihr noch paar weitere Tipps zu internationalen Websites.


Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality

Posted:
Haben die Geo-Meta-Tags einen besonderen Einfluss auf unsere Suchergebnisse?
Im heutigen Video von Matt Cutts erfahrt ihr mehr dazu.



Transkript:
Ihr könnt sehen, dass ich aus Kentucky komme, da ich nicht jeden Namen aussprechen kann. Ich versuche es mal - Jochen aus Stuttgart in Deutschland fragt:
"Welchen Einfluss haben Geo-Meta-Tags auf die Suchergebnisse?"
Die Geo-Meta-Tags haben für uns keine besondere Bedeutung. Wir achten eher auf die IP-Adresse und die gTLD (generische Top-Level-Domain) oder ccTLD, also die länderspezifische TLD. Also die Top-Level-Domain wie z. B. .fr oder .de. Es gibt auch eine Möglichkeit in den Google Webmaster-Tools, wo ihr sagen könnt, dass es sich
z.B. nicht um eine .com Domain für die ganze Welt handelt, sondern um eine britische .com. Oder eine .com mit Schwerpunkt auf Neuseeland oder Australien.
Ihr könnt also sagen:
Okay, diese .com richtet sich eigentlich an Deutschland oder Kanada oder welches Land auch immer.
Im Allgemeinen sind die Geo-Tags in den Meta-Tags nicht so nützlich und wir werten diese kaum, wenn überhaupt. Es ist also am besten, ihr verwendet eure Zeit darauf, einen passenden Domain-Namen zu haben und, falls möglich, eine passende IP-Adresse zu bekommen und, falls ihr Content mit einer bestimmten geografischen Ausrichtung habt, egal ob Subdomain oder Verzeichnis, dann könnt ihr in den Google Webmaster-Tools angeben, dass der Content für dieses bestimmte Land relevant ist.

Übersetzung von Sven, Search Quality Team

Posted:
Willkommen zum zweiten Teil unserer Reihe von Video-Tutorials zu den Webmaster-Tools.
Nachdem wir euch im ersten Teil gezeigt haben, wie ihr eure Site registrieren und verifizieren könnt, gehen wir im heutigen Video näher darauf ein, wie ihr eure Präferenzen für Crawling, Indexierung und Geo-Targeting festlegen könnt.



Tipp: Direkt auf YouTube könnt ihr das Video auch in höherer Qualität sehen, indem ihr auf den Link "In hoher Qualität ansehen" unter dem Video klickt.

Und hier noch eine Vorschau auf die kommenden Videos dieser Reihe:
Video 3: Erstellen und Einreichen von Sitemaps
Video 4: Entfernen eures Inhalts aus dem Index
Video 5: Die Bereiche Diagnose, Statistiken und Links
Video 6: Wie ihr mit Google kommunizieren könnt

Post von Sven Naumann, Search Quality

Posted:
Habt ihr schon einmal probiert, eine oder mehrere Sites zu erstellen und diese in mehreren Sprachen zur Verfügung zu stellen? Angenommen, ihr wollt eine Site über Rucksacktourismus in Europa aufbauen und euren Content deutsch-, englisch- und spanischsprechenden Usern zur Verfügung stellen. Dabei ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken über den Seitenaufbau, die geografische und sprachliche Ausrichtung eurer Site, sowie die Organisation eures Contents zu machen.

Seitenaufbau

Als erstes solltet ihr euch überlegen, ob es sinnvoll ist, länderspezifische Top-Level-Domains für alle Länder zu erwerben, in denen ihr den Content eurer Site anbieten wollt. In unserem Beispiel könnten die Domains dann so lauten: ichlieberucksackreisen.de, ilovebackpacking.co.uk und irdemochilero.es. Diese Option, auch bekannt als geografische Ausrichtung, ist vorteilhaft, wenn ihr euch entscheidet, euren Content auf die Länder auszurichten, mit denen die Top-Level-Domains assoziiert werden. Ein wenig später werden wir darauf eingehen, wie sich die geografische Ausrichtung von der sprachlichen unterscheidet. Angenommen, euer Content liegt in Deutsch vor und ist vor allem für User aus Deutschland relevant und weniger für deutschsprachige User aus der Schweiz oder Österreich. In diesem Fall ist es sinnvoll, eine de-Domain zu registrieren. Deutsche User werden eure Site als lokale Website erkennen, der sie mitunter mehr Vertrauen entgegen bringen. Andererseits kann es sehr teuer sein, länderspezifische Top-Level-Domains zu erwerben, ganz zu schweigen von dem Aufwand, mehrere TLDs zu verwalten und zu aktualisieren. Wenn eure Mittel und eure Zeit begrenzt sind, könnt ihr den Kauf einer generischen Domain in Betracht ziehen, auf der die verschiedenen Spachvarianten eurer Website zur Verfügung gestellt werden. Für diesen Fall empfehlen wir eine der zwei folgenden Optionen:

  1. Legt den Content für die verschiedenen Sprachen in entsprechend getrennten Subdomains ab. Für unsere oben erwähnten Sprachen ergäbe das folgende Subdomains: de.example.com, en.example.com, es.example.com.
  2. Legt den Content für die einzelnen Sprachen in verschiedenen Unterverzeichnissen ab. Mit dieser Variante ist die Aktualisierung und Verwaltung eurer Website leichter zu bewerkstelligen. In unserem Beispiel würde das so aussehen: example.com/de/, example.com/en/, example.com/es/.
Matt Cutts hat einen informativen Post über Unterverzeichnisse und Subdomains geschrieben, der euch die Wahl einer dieser Optionen erleichtern kann.

Geografische Ausrichtung versus sprachliche Ausrichtung

Wie weiter oben schon erwähnt, könnt ihr euren Content einer Zielgruppe in einer bestimmten Region der Welt zugänglich machen. Besonders hilfreich dafür ist das
Tool zur geografischen Ausrichtung in den Webmaster-Tools. Es ermöglicht euch, verschiedene geografische Ausrichtungen für verschiedene Unterverzeichnisse oder Subdomains von generischen Top-Level-Domains zu wählen, z.B. /de/ für Deutschland.

Wenn ihr alle User auf der ganzen Welt erreichen wollt, die eine bestimmte Sprache sprechen, solltet ihr euch nicht auf eine bestimmte Region beschränken. Diese Option wird sprachliche Ausrichtung genannt und kann nicht mit dem Tool zur geografischen Ausrichtung vollzogen werden.


Organisation des Contents

Der gleiche Content in verschiedenen Sprachen wird nicht als Duplicate Content wahrgenommen. Aber achtet darauf, dass ihr der Website eine gute Organisation zugrunde legt. Wenn ihr einem der oben aufgeführten Vorschläge zum Seitenaufbau folgt, dann sollte nichts mehr schief gehen. Auf jeden Fall solltet ihr es vermeiden, verschiedene Sprachen auf einer Seite zu vermischen, da es sowohl die User als auch den Googlebot verwirren könnte. Am besten ist es, den Content und die Navigation auf einer Seite in derselben Sprache zu halten.


Um herauszufinden, wie viele eurer Seiten als zu einer bestimmten Sprache zugehörig erkannt wurden, solltet ihr eine sprachspezifische Site-Suche durchführen. Wenn ihr beispielsweise eine Suche nach google.com
mit dem Operator site: durchführt, so könnt ihr unterhalb der Suchbox die Option festlegen, so dass euch nur Resulte angezeigt werden, die auf Deutsch vorliegen.


Wenn ihr mehr Fragen zu diesem Thema habt, dann postet doch in unserem Forum für Webmaster.

Post von Charlene Perez and Juliane Stiller, Search Quality Team

Posted:
Wir (Stefanie, Jan, Kaspar, John und Uli) sind wohlbehalten aus der Hauptstadt Bayerns, dem schönen München, zurückgekehrt, wo wir an der Search Marketing Expo 2008 teilgenommen haben. Es war eine interessante Sache, den Panels zuzuhören. Worüber wir uns allerdings am meisten gefreut haben, war die Gelegenheit, mit euch, den Webmastern, sprechen zu können. Uns wurden viele Fragen gestellt in Sachen Suche, Crawlen, Indexieren, Ranking und bezüglich des berüchtigten irischen Wetters. ;-)

Kaspar, Stefanie, Jan, JohnFalls ihr keine Gelegenheit hattet, uns auf der SMX kennen zu lernen, möchten wir uns vorstellen (von links nach rechts): Kaspar, Stefanie, Jan und John.

Dies sind einige der Fragen, die uns Konferenzteilnehmer gestellt haben. Auch allen anderen Webmastern wollen wir unsere Antworten nicht vorenthalten.


F: Wann empfiehlt sich die Option zur geografischen Ausrichtung einer Site in den Webmaster-Tools?


Stefanie: Die Option zur
geografischen Ausrichtung in den Webmaster-Tools ist für Inhaber einer Site mit einer generischen (d. h. länderunspezifischen) Top-Level-Domain wie .com oder .eu nützlich, wenn ihr mit eurer Site User ansprechen möchtet, die speziell nach Suchergebnissen aus einem bestimmten Land suchen (z. B. User, die ihre Suchanfrage auf Seiten aus Österreich einschränken). Unterscheidet sich der geografische Standort eures Webservers von demjenigen eurer Zielgruppe, dann dient das sogenannte Geo-Targeting als eines der Signale für die Bestimmung der geografischen Zielregion einer Website. Trifft das auf eure Site zu, dann macht von dieser Option in den Webmaster-Tools Gebrauch. Beachtet bitte, dass es einige Zeit dauern kann, bis diese geografische Verknüpfung tatsächlich in unseren Suchergebnissen sichtbar ist.

Derzeit besteht für Websites mit einer länderspezifischen Top-Level-Domain wie etwa .de oder .at keine Möglichkeit, die geografische Präferenz zu ändern, da in diesem Fall die in der Länderkennung der Domain enthaltene Information automatisch als Indikator für die geografische Zielregion verwendet wird.


Zur Verdeutlichung des Effekts von Geo-Targeting nehmen wir einmal an, dass ihr eine Shopping-Website mit einer .com Top-Level-Domain habt, aber eure Produkte ausschließlich innerhalb Deutschlands vertreibt. Hier empfiehlt es sich, Deutschland als geografisches Ziel festzulegen. Dies ist ein Hinweis für Google, dass die Website besonders für User relevant ist, die nach Content aus Deutschland suchen.


Wollt ihr dagegen User ansprechen, die einem bestimmten Sprachraum angehören (z. B. die gesamte deutschsprachige Bevölkerung), dann habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder belasst ihr einfach die Voreinstellung und verzichtet auf eine Verknüpfung eurer Website mit einem geografischen Standort. Oder ihr fügt für jedes deutschsprachige Land einzeln eine Subdomain oder ein Unterverzeichnis in den Webmaster-Tools hinzu und legt für jede URL gesondert das Geo-Targeting fest. Letztere Option ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn ihr tatsächlich in einem bestimmten Land vertreten seid.


F: Wie kann ich meinen Content aus dem Google-Index entfernen?


Stefanie: Es gibt verschiedene alternative Möglichkeiten zur Entfernung von Content aus dem Google-Index:
  • Stellt sicher, dass euer Server mit einer 404 oder 410 Statusmeldung antwortet, wenn auf die Seite zugegriffen wird.
  • Fügt den Meta-Tag noindex auf der Seite ein.
  • Verhindert das Crawlen der Seite mit Hilfe einer robots.txt-Datei. Für derartig geblockte Seiten wird Google umgehend das Crawlen einstellen. Bitte beachtet jedoch, dass es etwas länger dauern kann, bis ein Update des Index erfolgt und somit die URL aus dem Index entfernt wird.
  • Falls ihr eine schnelle Lösung sucht, dann könnt ihr das Tool zum Entfernen von URLs in den Webmaster-Tools verwenden. Im Allgemeinen führt dies zu einer Entfernung der URL innerhalb einiger Tage; allerdings kann die Löschung eines großen Umfangs von URLs etwas länger dauern.
  • Damit die Entfernung von Content erfolgreich ist, müsst ihr mit Hilfe einer der drei oben genannten Methoden sicherstellen, dass Google nicht mehr auf Seiten oder Bilder zugreifen kann. Sonst crawlt Googlebot beim nächsten Zugriff auf eure Site den Content erneut.
Es gibt Fälle, die eine bestimmte Methode erfordern:
  • Wenn ihr eure gesamte Site oder ein ganzes Verzeichnis entfernen wollt, dann müsst ihr diesen Content in eurer robots.txt-Datei blockieren.
  • Für die Entfernung der Cache-Version eurer Seite verwendet den Meta-Tag noarchive.
Innerhalb von 90 Tagen nach Beantragung auf Entfernung von Content könnt ihr den Content jederzeit in den Index wiederaufnehmen lassen. Falls ihr Content entfernt sehen möchtet, aber nicht Inhaber der entsprechenden Site seid, dann müsst ihr entweder Kontakt mit dem entsprechenden Webmaster aufnehmen oder unser Tool zum Entfernen von Webseiten verwenden.

F: Was kann ich tun, damit Google meine Webseite häufiger crawlt?


Uli: Es gibt Millionen von Internetseiten, alleine über 12 Millionen registrierte .de Domains. Deshalb können wir nicht alle mit maximaler Geschwindigkeit crawlen. Seid darum bitte nicht enttäuscht, wenn eure Seite nicht so häufig gecrawlt wird, wie ihr es gerne hättet.


Häufiges Crawlen hilft eurer Site auch gar nicht unbedingt. Vielleicht haben wir festgestellt, das die jetzige Crawl-Rate ausreichend ist, und häufigeres Crawlen nur unnötig Bandbreite eurer Seite beanspruchen würde.


Manchmal crawlen wir eine Seite mit geringerer Geschwindigkeit, um den Hostload in Grenzen zu halten. In diesem Fall geben wir euch in den Webmaster-Tools (Tools -> Crawling-Geschwindigkeit festlegen) die Möglichkeit, die Crawling-Geschwindigkeit auf "schneller" zu setzen.


Dadurch wird die Seite zwar nicht häufiger gecrawlt, aber bei jedem Crawlvorgang werden mehr Seiten gecrawlt und dadurch neue Seiten eventuell schneller indexiert.


F: Ist es in Ordnung, Links auszutauschen? Und ist es schlecht für mein Ranking, wenn ich über 100 Links auf einer Seite habe?


Uli: Dass Sites zueinander linken, ist eine der Grundlagen des Internets. Wenn man eine tolle Site sieht und meint, sie könnte auch für die Besucher der eigenen Site interessant sein, linkt man zu ihr. Aber es gibt auch Linktauschprogramme, bei denen Links nicht deshalb gesetzt werden, weil man die Site für gut und relevant hält, sondern um PageRank weiterzuleiten und so unsere Suchresultate zu manipulieren. Von derartigen Linktauschprogrammen raten wir dringend ab.


Das gleiche Prinzip gilt für den zweiten Teil der Frage. Es beeinflusst nicht zwingend das Ranking einer Seite, wenn sie zu so vielen Seiten verlinkt. Aber man sollte sich fragen, ob derart viele Links für den User nützlich sind oder ob es nicht zu einer "Informationsüberfrachtung" kommt. Vielleicht erhöht es die Benutzerfreundlichkeit, den Inhalt auf mehrere Seiten zu verteilen.


F: Der Toolbar PageRank meiner Site ist 0. Wurde meine Site abgestraft?


Jan: PageRank 0 an sich ist kein Zeichen einer Abstrafung. Vielleicht ist eure Site oder eine einzelne Webseite neu und hat noch keinen PageRank akkumuliert. Denkt daran, dass sich PageRank auf einzelne Webseiten bezieht und dass Änderungen der internen Seitenstruktur den angezeigten PageRank beeinträchtigen können. Falls der PageRank eurer Site jedoch plötzlich abgefallen ist und ihr Links kauft oder verkauft, dann könnte der Verlust des PageRanks ein erstes Signal sein, dass Google den Trust in eure Domain verliert. Bitte lest mehr über dieses Thema in Matt Cutts' Post über
Kauf und Verkauf von Links, die PageRank vererben.

F: Bekomme ich eine Nachricht von Google, falls meine Site abgestraft wurde?


Jan: Das Erstellen eines Webmaster-Tools-Kontos und die Verifizierung eurer Site gibt euch Zugang zu Nachrichten von Google, die auf Verstöße gegen die Richtlinien für Webmaster hinweisen. Mehr Informationen und Details finden sich in unserem Post über das
Webmaster-Tools Nachrichten-Center.

F: Die Anzahl der indexierten Seiten variiert, wenn ich die Site-Suche aufrufe. Ist das ein Fehler?


Kaspar: Das ist eine verbreitete Fehlannahme. Der Grund dafür, dass die Anzahl der angezeigten Seiten abweichen kann, liegt in der Infrastruktur, die Google verwendet, um Ergebnisse so schnell wie möglich darzustellen. Dafür werden die Suchresultate für jede einzelne Anfrage von dem zum gegebenen Zeitpunkt am nächsten gelegenen Data Center geliefert. Die Datenbanken der zahlreichen Data Center von Google können allerdings nicht gleichzeitig aktualisiert werden, weshalb leicht abweichende Suchergebnisse vorkommen können.


F: Kann ich etwas tun, damit Sitelinks zu meiner Site angezeigt werden?


Kaspar: Sitelinks werden algorithmisch generiert. Die zugrunde liegende Idee ist es, den Besuchern von großen Webauftritten die Navigation durch direkte Links zu erleichtern. Es gibt derzeit keine Möglichkeit, Sitelinks anzufordern, allerdings könnten eine übersichtliche Seitenstruktur und qualitativ hochwertige Inhalte dazu beitragen, dass Sitelinks generiert werden. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es
hier.

F: Wenn ich nicht möchte, dass eine Suchanfrage bei der personalisierten Suche berücksichtigt wird, muss ich mich dann von meinem Google-Konto abmelden?


Kaspar: Nein, das ist nicht notwendig. Die personalisierte Suche kann mit Hilfe der Einstellungen im Google-Konto gestoppt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, durch das Hinzufügen des &pws=0 Parameters am Ende der URL eine einzelne Suchanfrage von der personalisierten Suche auszuschließen. Beispielsweise würde
diese Anfrage in die Webhistory eines eingeloggten Benutzers eingehen, während es bei dieser nicht der Fall wäre.

Wir sind gespannt, was eure Eindrücke von der Veranstaltung sind und freuen uns auf eure Kommentare! :-) Und natürlich würden wir uns freuen, neue Mitglieder in unserem
Forum für Webmaster begrüßen zu dürfen.

Post von Stefanie Dürr, Kaspar Szymanski, Jan Backes und Uli Lutz

Posted:
Ab sofort könnt ihr mit Hilfe der Google Webmaster-Tools die landesspezifische Zuordnung eures Contents besser kontrollieren. Ihr könnt die Verknüpfung mit einem geografischen Ziel für einzelne Subdomains, Folder oder auf Domain-Level angeben. Eure Informationen helfen uns dabei festzulegen, wie eure Site in unseren landesspezifischen Suchergebnissen erscheint, und sie verbessern zudem unsere Ergebnisse für geografische Suchanfragen.

Momentan könnt ihr eure Site mit nur einem Land und Standort verknüpfen. Falls eure Site für ein noch spezifischeres geografisches Gebiet relevant ist, wie zum Beispiel für ein bestimmtes Bundesland oder für eine Region, dann lasst es uns wissen. Teilt es uns ebenso mit, wenn eure Site mit keinem geografischen Standort besonders verknüpft ist. Falls in den Webmaster-Tools keine Informationen zu einer Site vorhanden sind, werden wir geografische Zuordnungen weiterhin hauptsächlich anhand der Top-Level-Domain (z. B. .de oder .co.uk) und anhand der IP des Webservers der Site
treffen.

Beispielsweise wollen wir www.google.com mit Deutschland verknüpfen:



















www.google.com/webmasters/tools soll jedoch keinem Land zugeordnet sein…















Dieses Feature hat Einschränkungen für Sites, die eine Top-Level-Domain mit Landescode haben, da wir diese Site stets mit der Landesdomain verknüpfen. (Beispielsweise ist google.ru stets die Version von Google, die mit Russland assoziiert ist.)


















Ebenso wie Google möglicherweise eure Geschäftsadresse anzeigt, wenn ihr euer Ladengeschäft in unserem
Lokalen Branchencenter anmeldet, könnte es sein, dass wir die geografischen Informationen, die ihr uns zur Verfügung stellt, öffentlich anzeigen.

Dieses Feature ist größtenteils durch euer Feedback entstanden, vielen Dank also für den guten Vorschlag. Google arbeitet fortwährend daran, mehr Webmastern zu helfen und mehr Usern bessere und relevantere Suchergebnisse zu bieten. Dieses Feature ist ein neuer Schritt, und wir denken weiterhin darüber nach, wie wir die Suche weltweit verbessern können.

Euer Feedback ist wichtig für uns - teilt uns doch eure Meinung im Webmaster-Tools Bereich unseres Diskussionsforums mit.

Better geographic choices for webmasters (English version)

Post von Amanda Camp, Webmaster Tools, und Trystan Upstill, International Search Quality Team (Übersetzung von Johanna, Search Quality)